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Heute Gemeindereferentin/Gemeindereferent werden!
Derzeit bereiten sich 60 junge Frauen und Männer darauf vor, als Gemeindereferentinnen und –referenten in Gemeinde des Erzbistums Paderborn tätig zu werden. Die Diözese Paderborn ist in doppelter Weise in einer glücklichen Lage. Zum einen gibt es in keinem anderen deutschen Bistum eine solch große Zahl von Menschen, die sich als Laien auf die Übernahme eines pastoralen Dienstes vorbereiten. Zum anderen können diese davon ausgehen, nach erfolgreicher Beendigung ihres Studiums auch tatsächlich eine Anstellung zu erhalten.
Beides ist heutzutage keineswegs selbstverständlich. Seit Jahren nimmt deutschlandweit die Zahl von Frauen und Männern ab, die einen kirchlichen Beruf ergreifen möchten, ab. Sich in der kirchlichen Jugendarbeit zu engagieren, mag ja für manchen gerade noch angehen. Aber als Priester oder Gemeindereferentin hauptamtlich in der Kirche zu arbeiten, erscheint als wenig erstrebenswert. Zwar sind in unserer Gesellschaft viele auf der Suche und offen für religiöse Fragen oder spirituelle Erfahrungen. Doch der Kirche wird in dieser Hinsicht momentan nur wenig Vertrauen entgegengebracht. Umso dringender braucht es heute Menschen, die bereit sind, sich für die Botschaft Jesu einzusetzen, die aus ihrem persönlichen Glauben heraus zu ihrem Beruf finden. Die Frauen und Männer, die derzeit an der Kath. Fachhochschule in Paderborn Religionspädagogik studieren, um sich auf ihren Einsatz als Gemeindereferentinnen und –referenten in den Pastoralverbünden des Erzbistums Paderborn vorzubereiten, haben zumeist durch ihr Engagement in der kirchlichen Jugendarbeit, als Messdienerinnen und –messdiener, in Verbänden und Gremien gespürt, dass Gott in ihrem Leben zunehmend eine wichtige Rolle spielt. Sie möchten beruflich mit anderen Menschen ihren Glauben leben und ihnen Hilfestellung auf ihrem Glaubens- und Lebensweg bieten. Für alle ist es ein spannender, bisweilen beschwerlicher, immer aber ein bereichernder Weg. Sowohl Gott als auch die Menschen halten stets neue Überraschungen bereit.
Das Erzbistum Paderborn setzt bewusst auf die Mitarbeit von Religionspädagoginnen und –pädagogen in den sich weiterentwickelnden Pastoralverbünden. Hier ergänzen und unterstützen sie die Priester in der Ausbildung und Begleitung von Ehrenamtlichen, die sich in den Gemeinden für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren engagieren, weil ihnen der gemeinsam gelebte und in Gottesdienste gefeierte Glaube wichtig ist. Im Gegensatz zu anderen deutschen Bistümern, die beim Einsatz des pastoralen Personals zwingend Einsparungen vorzunehmen haben, besteht im Erzbistum Paderborn in dieser Hinsicht kein Handlungsbedarf. Die Finanzsituation des Erzbistums Paderborn ist dank einer jahrzehntelangen gesunden Haushaltspolitik stabil. Zwar müssen auch im Erzbistum Paderborn Einsparungen erfolgen. Diese betreffen aber ganz bewusst nicht diejenigen, die hauptberuflich in der Pastoral tätig sind!
Wer in den pastoralen Dienst des Erzbistums treten möchte, sollte ein Leidenschaft für Gott und die Menschen in sich spüren, sich der Kirche innerlich verbunden fühlen und flexibel sein. Er werden keine perfekten Christinnen und Christen gesucht, wohl aber Menschen, die bereit sind, sich mit ihrer ganzen Existenz einzubringen.
Zu jedem Wintersemester können bis zu 15 Frauen und Männer für das Erzbistum Paderborn das Studium der Religionspädagogik an der Kath. Hochschule NRW in Paderborn aufnehmen. Während der ersten beiden Semester wohnen die Studierenden im Pauluskolleg. Hier erfahren sie eine Förderung ihrer Spiritualität und Gemeinschaft. Das Studium dauert derzeit 6 Semester, in denen mit einen Bachelor-Abschluss gewinnt. Darauf folgt das Berufspraktische Jahr und die zweijährige Assistenzzeit, deren Durchführung in der Verantwortung des Bistums liegt.
Neugierige sind im Pauluskolleg stets willkommen. Hans Jürgen Rade Rektor des Pauluskollegs Ausbildungsleiter Husener Str. 43 33098 Paderborn Tel. 05251/6999-137 E-Mail: hansjuergen.rade@erzbistum-paderborn.de Homepage: www.pauluskolleg.de
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