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Pauluskolleg  
Husener Strasse 43  
33098 Paderborn 
Tel.:05251/6999138  

Pauluskolleg

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Studenten, die Religionspädagogik studieren, wohnen das erste Jahr im Pauluskolleg. Hier sind ein paar interessante Informationen für euch, was in diesem besonderen Haus so alles passiert.

Ich will mal am Anfang beginnen, bei meinem Vorstellungsgespräch: Als ich erfuhr, dass man das erste Studienjahr verpflichtend in einem Haus, dem Pauluskolleg, mit den anderen Religionspädagogikstudenten wohnen muss, dachte ich an ein scheußliches Haus, so eine Art Jugendherberge mit lauter komischen Leute. Dann wurde ich jedoch positiv überrascht durch ein schönes Haus, in dem wir auch viel Spaß haben, und durch viele nette Menschen.

Nach der Zusage im Oktober bin ich schließlich hier eingezogen und es gefiel mir super: Im Paulus ist einfach immer was los, wir gehen in den Pub oder sitzen einfach nur in einer Küche und quatschen. Man kann natürlich auch was unternehmen, wie z.B. Fußball spielen; und wenn es Probleme oder Fragen gibt, sind die anderen für einen da. Das Haus wird von Herrn Rade, dem Ausbildungsleiter der Paderborner (meinem Ausbildungsleiter also), Stephanie Lichters, der Assistentin und Elfi Scheipers, der Hauswirtschafterin geleitet; außerdem gehört Martin Reinert, der Spiritual mit zum Team. Die Leitung hat immer ein offenes Ohr für die Probleme der Bewohner und hilft wo es nur geht. Zum Paulusleben gehören natürlich auch verpflichtende Dinge, wie das Abendessen dienstags, die Explicatio, die zwar zeitaufwändig sind, deshalb aber nicht unbedingt schlechter als die Aktionen, die selbstständig geplant werden. Zwischendurch ist es im Paulus auch manchmal etwas nervig, weil ich selten Zeit für mich habe, sondern immer irgendwas ansteht. Jetzt würde ich sagen, dass das Nein-sagen im Paulus etwas sehr Wichtiges, aber zugleich Schwieriges ist, dass man hier lernen muss, da man nicht bei allen Dingen mitmachen kann. Außerdem lernt man im Paulus viel über sich selbst, da man ganz eng mit Leuten zusammenwohnt, die sehr unterschiedlich sind. Hier versteht nicht jeder gleich, ob der andere einen Witz macht und so lernt man hier, aufmerksamer zu sein, aber auch, sich selbst treu zu bleiben.

Dieses Jahr wohnen im Paulus 24 Reli.-Päds, die sich alle vorher nicht kannten, aber nach den acht Monaten hier, gibt es schon richtig gute Freundschaften und auch die ein oder andere Beziehung.

Das Jahr im Paulus ist, so würde ich jetzt sagen, sehr erlebnisreich, anstrengend und auch schön; nur nach dem Jahr freu ich mich jetzt auch mit ein paar Leuten aus dem Paulus in eine eigene Wohnung in Paderborn zu ziehen und neue Erfahrungen zu machen.

Miriam Dahlmann

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